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Beziehungen

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Beziehungen zwischen Menschen sind sehr vielfältig.

Die erste Beziehung jedes Menschen ist die zur eigenen Mutter und beginnt bereits in der Schwangerschaft.

Es schließen sich die Beziehungen zwischen den Eltern an, die ebenso erlebt werden wie zu den anderen Angehörigen der Familie, zu Nachbarn und zu Freunden.
Beziehungen der Geschwister nehmen hier eine besondere Rolle ein.
Gegenwärtig lebt in Deutschland etwa jedes sechste Kind unter 18 Jahren in einer Patchworkfamilie.

Die Erfahrungen aus den Beziehungen in der Kindheit
wirken sich auf die Beziehungen im weiteren Verlauf des Lebens aus und sind Teil des Sozialisationsprozesses.

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Auch die Gruppenpsychologie befasst sich mit diesen Vorgängen aus Sicht des Individuums.

Die Individualpsychologie des Menschen kennt verschiedene Erklärungsmodelle.
In einem dieser Modelle werden folgende Ebenen unterschieden:

- die bewusste Ebene

- die unterbewusste Ebene

- die unbewusste Ebene

Auf der bewussten Ebene läuft vor allem unsere Wahrnehmung ab, aber auch unser Denken, Fühlen und Handeln.
Zugang zur unterbewussten Ebene haben die meisten Menschen vor allem über Träume. Die unbewusste Ebene umfasst die Grundfunktionen des Körpers wie Herzschlag, Verdauung und Atmen; diese Ebene dient vor allem der Selbsterhaltung und lässt sich nur begrenzt vom Bewusstsein steuern.

Beziehungen

Was Verführungskünstler, Partnerberater, Psychologen u.a. auch immer erzählen - bei der Partnersuche sind wir Menschen den Gesetzen unterworfen, die unsere Stammesentwicklung seit einer Million Jahren bestimmen. Selbstverständlich kann gegen die Naturgesetze verstoßen werden, oder wir können sie ignorieren. Aber es ist sehr hilfreich diese Gesetze zu kennen und die Folgen der Beachtung oder Nichtbeachtung abzuwägen, denn unser Unterbewusstsein wird davon gesteuert. Die Unterschiede in Paarbeziehungen erläutern wir an einigen Beispielen. Den Werdegang unseres Konzeptes stellen wir in den Grundlagen vor.

   Die meisten Menschen, die eine Beratung hinsichtlich ihrer Beziehung suchen,
denken auch und oft zuallererst an eine sexuelle Beziehung. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Ergebnis einer Umfrage, wonach 75% der Männer in Deutschland sexuelle Fantasien über ihre Kollegen haben.*)
Angesichts der Vielfalt von Beziehungen, die wir als Menschen haben, ist die Sexualität jedoch nur ein Teilbereich.

Grundsätzlich beruhen alle Beziehungen auf dem Spannungsverhältnis zwischen Gemeinsamkeiten und Gegensätzen.

Wir bieten keine Psychotherapie an, vermitteln aber auf Wunsch geeignete Therapeuten.
Über die Unterschiede zwischen Coaching und Therapie informiert folgende Seite.

*) Gerhard Haase-Hindenberg: Sex im Kopf. Die erotischen Phantasien der Deutschen. Rowohlt Polaris, Taschenbuch 2014.

Stand 02.11.2014, zuletzt geändert am 18.10.2015